Mit Pebbles wollte ich ursprünglich Ringsport machen, aber inzwischen betreiben wir leidenschaftlich VPG (Vielseitigkeits-Prüfung für Gebrauchshunde).
Erfolge können wir noch nicht viele vorweisen, denn prüfungsmäßig haben wir es bisher erst zur BH gebracht, was allerdings an mehreren Faktoren liegt. Ein Faktor liegt in grundlegenden Fehlern beim Aufbau von Pebbles, ein anderer liegt in einigen krankheitsbedingten Trainingsausfällen. Von wochenlangem regelmäßigen Humpeln bis hin zur Tetanuserkrankung hatten wir alles dabei. Ein weiterer sicherlich nicht zu verachtender Faktor war meine Unerfahrenheit im Bezug auf die Ausbildung im Schutzdienstbereich gepaart mit zu hohem Anspruchsdenken. Irgendwie ist mir das, was wir können, nie gut genug und ich überlege immer, was besser sein könnte/müsste. Aber ich verspreche ich arbeite daran. ;-)
Pebbles ist sicherlich ein Hund, der sich sehr gut für den VPG Sport eignet, wenngleich sie auch nicht unbedingt einfach zu arbeiten ist. Bei der Arbeit mit ihr gilt immer vor allem das Motto Ruhe, Ruhe, Ruhe, ansonsten dreht sie einfach zu sehr hoch und vor allem ihre angekratzten Nerven machen sich schnell bemerkbar in Gequietsche und Geschrei. Auch Zwänge lassen sie schnell nervig werden, obwohl sie diese schnell und gut in die Arbeit umsetzt. Ohne Zwänge geht es allerdings bei ihr nicht, weil sie dann recht schnell die Mittelkralle zeigt und nur tut was sie für richtig hält, egal wie oft man ihr vorher gezeigt hat, welches Verhalten sie zum Erfolg führt. Deshalb muss man sich immer wieder auf den allgemein gültigen Satz besinnen: "Zwänge so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig".
Alles in allem muss ich sagen, Pebbles als ersten Hund in der VPG Ausbildung zu führen, hat mich schon vor eine für mich recht große Aufgabe gestellt. Ein erfahrenerer Hundeführer wäre mit ihr sicherlich schon lange sehr viel weiter. Manches mal habe ich mir gewünscht, ich hätte mich für einen einfacheren Hund entschieden. Auf der anderen Seite muss ich sagen, durch Pebbles musste ich sehr schnell sehr viel lernen. Ob ich mit einem "einfacheren" Hund in dieser kurzen Zeit so viel über die sportliche Ausbildung von Hunden gelernt hätte, wage ich zu bezweifeln, also bin ich froh und dankbar darüber, dass alles genauso gelaufen ist wie es eben lief.
Weiter Informationen über die Arbeit mit Pebbles findet Ihr unter den unten stehenden Menüpunkten, welche ich im Laufe der Zeit immer wieder aktualisieren werde.
Abeja ist nicht der geborene Sporthund, aber sie hat Spaß, wenn sie dabei sein darf, wenn sie auch ein bisschen was machen darf und vor allem wenn sie die Möglichkeit hat, sich möglichst viele Leckerchen zu erarbeiten. Aus diesem Grund nehme ich sie bei gutem Wetter auch gerne mit zum Hundeplatz und habe gemeinsam mit ihr große Freude daran, Dönekes zu machen. Dabei achte ich weniger auf Genauigkeit als auf Spaß für Abeja und mich.
Bei Interesse daran wie das wohl aussehen mag, gibt es hier ein kleines Filmchen von Abeja und mir.